Research, Forschung IFAF Berlin erweitert seine Förderung

Anträge zur Exploration von Forschungsideen und zum Transfer von Ergebnissen Anfang 2021 möglich

Dank zusätzlicher Zuwendungen vom Land Berlin wird das IFAF Berlin Anfang 2021 zwei neue Förderlinien (IFAF Explorativ und IFAF Transfer) starten und bestehende Förderungen (IFAF Kofinanzierung und IFAF Ergebnissicherung) weiter stärken.

IFAF EXPLORATIV

bis zu 6 Monate Laufzeit, Förderung von bis zu 10.000 Euro

Die neue Förderlinie IFAF EXPLORATIV unterstützt Professor_innen der IFAF-Mitgliedshochschulen bei der Anbahnung von Forschungsvorhaben, zum Beispiel beim Ausloten und der Konkretisierung von neuen Forschungsideen, bei der Vernetzung und Partnersuche, aber auch schon beim Schreiben eines Antrags. Das IFAF Berlin stellt dafür bei einer Laufzeit von 6 Monaten bis zu 10.000 Euro zur Verfügung, bis zu 16 Fördervorhaben sind geplant. Im Rahmen der Förderung ist es möglich, eine Lehrermäßigung in Anspruch zu nehmen. Die Ausschreibung ist für Mitte Januar geplant. Antragsfrist wird voraussichtlich der 26. Februar 2021 sein.

Sie hatten bereits ein IFAF-Verbundprojekt? Dann haben Sie darauf aufbauend folgende Möglichkeiten der Anschlussförderung:

IFAF TRANSFER

bis zu 12 Monate Laufzeit, Förderung bis zu 150.000 Euro

In der neuen Förderlinie IFAF TRANSFER steht der Technologie- und Erkenntnistransfer von Ergebnissen der IFAF VERBUND-Projekte im Fokus. Gefördert wird der Schritt in die Praxis, wie z.B. der Praxistest von Prototypen, die Implementierung neuer Verfahren oder Prozesse, aber auch die Wissensvermittlung im Rahmen von Workshops oder Schulungen. Voraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes IFAF-Verbundprojekt mit Ergebnissen die sich zur Praxisumsetzung eignen, das konkrete Interesse von Unternehmen (vorzugsweise kleine und mittelständische) und/oder einer Non-Profit-Organisation (NPO) sowie deren Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung. Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr, die Förderhöhe max. 150.000 € bei zwei Verbundhochschulen, und 75.000 €, wenn nur eine der beiden Hochschulen den Transferschritt gehen will. Die Ausschreibung ist für Ende Februar geplant. Bis zu fünf Projekte werden gefördert.

IFAF KOFINANZIERUNG

Förderung von bis 20% der Kosten

In der Förderlinie IFAF KOFINANZIERUNG können nationale oder EU-Projekte mit max. 20% der Gesamtkosten der antragstellenden Hochschule vom IFAF Berlin kofinanziert werden. Es sind laufend Anträge möglich.

Die schwerpunktmäßige Förderung von Verbundprojekten – IFAF VERBUND – wird das IFAF Berlin weiter fortführen. Hier erfolgt die nächste Ausschreibung im Juni 2021. Es werden Projekte gefördert, an denen mindestens zwei der am IFAF Berlin beteiligten Hochschulen und mindestens ein regionales Unternehmen und/oder NPO beteiligt sind. Die Projektlaufzeit beträgt 2 Jahre, die max. Fördersumme beläuft sich auf 250.000 Euro. Jährlich werden i.d.R. acht neue Projekte gefördert.

IFAF ERGEBNISSICHERUNG

Förderung von Publikationen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen der bisherigen Förderung IFAF VERBUND haben Projektleiter_innen von laufenden oder kürzlich beendeten Projekten die Möglichkeit, mit dem Modul IFAF ERGEBNISSICHERUNG Maßnahmen zur Sicherung der erzielten Ergebnisse umzusetzen. Diese schnelle und unkomplizierte Förderung von bis zu 10.000 EUR ist für Maßnahmen wie (Erklär-)Videos, Publikationen und Open Access, Erstellung von Exponaten und weitere Maßnahmen zu erhalten.

Wenn Sie Interesse und Fragen zum Förderangebot des IFAF Berlin haben, wenden Sie sich bitte für eine Beratung an das Kompetenzzentrum Integration und Gesundheit.

Forschungskoordinatorin des Kompetenzzentrums Integration und Gesundheit
Juliane Jurewicz
jurewicz@ avoid-unrequested-mailsash-berlin.eu

 

Mehr über das IFAF Berlin

Das IFAF Berlin ist der Zusammenschluss der vier staatlichen Berliner Fachhochschulen, Alice Salomon Hochschule Berlin, Beuth Hochschule für Technik Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Es fördert interdisziplinäre Forschungsprojekte zwischen den Berliner Fachhochschulen mit Praxispartner_innen aus der Hauptstadtregion.